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VERTAN

VERTAN: 404 Not Found

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http://www.ver-tarn.de/

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Ein Satz, den niemand verstehen kann

24. August 2011, 06:49 von alogne

Steht in der Zeit.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-08/westerwelle-libyen

“Denn in Wahrheit hat die Bundesregierung dem libyschen Volk nicht nur nicht geholfen, als es von Gadhafis Soldaten aus Panzern und Flugzeugen beschossen wurde. Sondern sie hat ihm damals vor einem halben Jahr auch ziemlich explizit mitgeteilt, wie gleichgültig ihr sein Schicksal ist.”

Doppelte und dreifache Verneinung und danach mit der Faust durchs Auge. – Der Punkt muß ein Komma sein, denn es ist grammatisch gesehen nur ein Satz.

Wessen Schicksal ist wem gleichgültig? – Der Satz geht und geht nicht auf.

Nachtrag: OK, der Satz geht dann grammatisch auf, wenn die mehrfache Verneinung aufrechnet und beachtet, worauf sich die Pronomen ‘er’, ‘sie’ und ‘ihr’ beziehen. Wenn der Leser sich durch die grammatische Schleife gekämpft hat, dann stoßen wir nur auf ein unglaubliches Understatement gekleidet in falschem Inhalt.

Ein Satz, den niemand verstehen kann

24. August 2011, 06:49 von alogne

Steht in der Zeit.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-08/westerwelle-libyen

“Denn in Wahrheit hat die Bundesregierung dem libyschen Volk nicht nur nicht geholfen, als es von Gadhafis Soldaten aus Panzern und Flugzeugen beschossen wurde. Sondern sie hat ihm damals vor einem halben Jahr auch ziemlich explizit mitgeteilt, wie gleichgültig ihr sein Schicksal ist.”

Doppelte und dreifache Verneinung und danach mit der Faust durchs Auge. – Der Punkt muß ein Komma sein, denn es ist grammatisch gesehen nur ein Satz.

Wessen Schicksal ist wem gleichgültig? – Der Satz geht und geht nicht auf.

*Präimplantationsdiagnostik*

8. Juli 2011, 00:23 von alogne

Ich hätte damals in der Forschungsgruppe ‘Sterben und Tod’ (NRW) als Philosoph Karriere machen sollen. – Dann würden mich heute alle in jeder Talkshow anhören müssen: Es gibt keine Antwort darauf.

Ich ging dann lieber in die Kunst, um das nicht-zu-sagende irgendwie erfassen zu können.

Im übrigen bin ich persönlich entschiedener Organtransplantationsverweiger​er und habe den Kriegsdienst an der Waffe verweigert.

Das sind alles Fragen, die muß jeder für sich selber entscheiden. Auch und gerade diese Entscheidungsfreiheit macht uns Menschen aus. Im Sinne der Autonomie. Niemand darf über einen anderen hinweg entscheiden.

Das Recht des Embryos. Das Recht auf Gesundheit und Wohlleben. Das Recht auf Abtreibung. Tja. Bei der Frage nach der biologischen Menschwerdung des Menschen greift Aristoteles: Die befruchtete Eizelle ist eine Möglichkeit in sich. Wenn nichts dazwischen kommt, wird sie sich zu einem reifen Menschen voll entwickeln.

Auch kranke Menschen sind trotzdem Menschen und brauchen unserer Hilfe zum leben. Über Todesmitleid entscheided jeder Mensch selber oder seine nächsten liebsten, im Sinne der Autonomie.

Und dann gibt es noch den kategorischen Imperativ:
Der Mensch ist das Ziel allen Handelns und darf niemals als bloßes Mittel genommen werden.

*Space* by Magic_Fly ♪

19. Mai 2011, 02:01 von alogne

This is Krautrock :


Space by Magic_Fly ♪

Die Amis ließen Osama bin Laden im April 2002 entkommen.

2. Mai 2011, 18:34 von alogne

Bin Ladens zaudernde Häscher.
Printartikel 19. April 2002

Bin Ladens zaudernde Häscher

Habe für euch die wesentlichen letzten drei Absätze transkribiert:

(…) verdichten sich auch noch die Hinweise, daß ihn [ObL] die US-Armee im vergangenen Dezember in den Tora-Bora-Bergen Ost-Afghanistans hat entkommen lassen, weil sie nicht schnell, mutig und entschlossen genug gehandelt habe.
Allerdings könnte der Minister [Rumsfeld] einen über jeden Zweifel erhabenen Gewährsmann befragen, dem er seit vielen Jahren in herrlicher Abneigung verbunden ist: Ex-Ausßenminister Henry Kissinger. Der hatte vor geraumer Zeit das Hauptquartier britischer Spezialtruppen in England besucht, die gerade vom Einsatz in Tora Bora heimgekehrt waren. Wie die konservative britische Zeitschrift Spectator berichtete, hatten die Soldaten dem amerikanischen Gast Erstaunliches zu erzählen. Demnach war es so gut wie sicher, daß bin Laden zusammen mit einer Gruppe engster Getreuer in einem Gebirgstal eingekesselt war. Doch als die Briten vorschlugen, das Tal abzuriegeln und nach Art einer Treibjagd mit Bodentruppen zu durchkämmen, hätten ihre amerikanischen Waffenbrüder aus Angst vor unvermeidlichen Verlusten kalte Füße bekommen. Auch einen zweiten britischen Vorschlag, dann eben alleine in das Tal vorzudringen, hätten die Kameraden aus Übersee abgelehnt: Sie neideten den Engländern den Ruhm.
Zaudernd, zögernd und immer mehr in Zeitnot geratend, hätten die Amerikaner schließlich die Afghanen um Hilfe gebeten. Doch die, so der Spectator weiter, ließen sich zum einen lange bitten und verlangten zum anderen Bezahlung – in Goldmünzen. Bis die US-Armee den Goldschatz herangeflogen habe, sei bin Laden mit Hilfe afghanischer Verbündeter entkommen. Knapp und vernichtend formulierte es nun ein Anti-Terror-Spezialist des Pentagon in der Post: “Wir haben Mist gebaut, (…) weil wir die Afghanen die ganze Arbeit machen ließen.” (Quelle: Printausgabe Die-Zeit oder Süddeutsche 19.04.2002)

Was hier so verklausurliert vormuliert wird heißt in der Essenz: Gemäß des Berichts haben die USA per Order-Mufti dreifach dafür gesort, daß der gesuchte bin-Laden nicht gefangen gewscheige denn getötet wird. – Sie haben zwei mal das Ansinnen der Briten verneint (abgelehnt) (wir machen nicht mit und schon gar nicht ihr alleine), dann haben sie mit der Goldlieferung für die Söldner zeit gewonnen und zum vierten den Terrorführer aus einem umstellten Gebiet entkommen lassen.

Als Gründe dafür vermute ich: Das Icon (Terrorfigur) bin-Laden konnte noch bis heute als Schreckgespenst der Propaganda herhalten. Was ja auch passiert ist, mit gefälschten Videoaufnahmen und anderen Verlautbarungen in den letzten zehn Jahren.

Das Schreckgespenst hat ausgedient. Die Glaubwürdigkeit dieser Sockenpuppe ist länger schon dahin. Mit der Inszenierten Ermordung in Pakistan konnte gerade noch ein gewisser Propagandaeffekt erzielt werden.

Die Propaganda für das zweite Jahrzehnt des 21. Jhts. hat eine neue Ebene erreicht mit den Aufständen in Nordafrika. Auch die alternativen und aufgeklärten Leute im Westen heißen heute ganz ohne bin-Laden einen Angriffskrieg gut.

Mission accomplisched, Sheik Usama bin Laden darf endlich sterben.