IVAW: „Winter Soldier“ Europa - 14.03.09 Freiburg
Iraq Veterans Against the War (IVAW) Unter dem Titel Wintersoldaten hatten Irak-Veteranen der US die Wahrheit über ihre Einsätze berichtet. Konferenz in Washington ’08 mit Video – Anläßlich des NATO-Minister-Treffens organisiert der IVAW jetzt eine Konferenz in Freiburg. Ich zitiere den Aufruf:
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„Winter Soldier“ Europa
Anfang April 2009 werden Führer der NATO Länder sich in Straßburg treffen, um den Status ihrer Truppen zu diskutieren, bessere Koordinierung und Zusammenarbeit ihrer Militärs für die Zukunft zu planen und vor allem die neue strategische Ausrichtung der NATO, die eine Politik der präventiven Kriegsführung betreibt, zu besprechen.
Nicht jeder Soldat ist mit der Richtung, die westliche Führer mit ihren Nationen eingeschlagen haben zufrieden. Soldaten aus mehreren NATO Ländern haben heimlich oder gar öffentlich sich gegen der offensichtlichen Aggression ausgesprochen, die Mitglieder der NATO im Irak und Afghanistan gezeigt haben. Während NATO Politiker und Generäle versuchen werden, die Wahrheit über die Besatzungen in Irak und Afghanistan schön zu reden, wollen wir unverhüllt über die Operationen in Irak und Afghanistan sprechen und die tägliche Realität der Besatzungen den Menschen erklären, um das Leid der Irakischen und Afghanischen Völker zu beenden und unsere KameradInnen, die in diesen Ländern wie in einer Falle sitzen, nach Hause zu bringen.
Der Titel „Winter Soldier“ ist eine Inspiration von Thomas Paine, der sich in Valley Forge in einer Zeit aufhielt als Amerika ein revolutionäres Land war und ein revolutionäres Konzept durchlebte, während die Soldaten der Revolution ausserhalb Philadelphia froren und hungerten. Am 23.12.1776 schrieb er in
in einer Artikelsammlung „The Crisis“:
„Wir durchleben Zeiten, die unsere Seelen prüfen werden. Der Soldat des Sommers und der Patriot des Sonnenscheins werden in dieser Krise vom Dienst für ihr Vaterland zurückschrecken; aber derjenige, der jetzt ausharrt verdient die Liebe und Dank der Männer und Frauen. Tyrannei ist wie die Hölle nicht einfach zu besiegen; aber wir haben diesen Trost, dass je härter der Kampf sein wird, desto glorreicher der Sieg.“ Th. Paine
In diesen finsteren Zeiten heute ist es nicht nur ein Land oder ein Tyrann, der diese zerstörerische Kriege nach Irak und Afghanistan gebracht hat, sondern eine Koalition aus vorwiegend NATO Ländern, die von den USA geführt werden. Die Zeit ist vorbei, in der Soldaten bei diesen Besatzungen mitkämpfen sollten – jetzt ist die Zeit gekommen ihren Ländern und auch der Welt zu dienen, indem sie die Wahrheit über ihre Erfahrungen erzählen, während die Politiker Lügen darüber verbreiten und die Öffentlichkeit davon überzeugen wollen, dass unsere Anwesenheit den Völkern in Irak und Afghanistan geholfen hätte, anstatt sie zu unterdrücken.
Am 14. März 2009 werden in Freiburg Irak und Afghanistan Veteranen des US-, des deutschen und des britischen Militärs, die Wahrheit über ihre Erfahrungen dort erzählen um Protestierenden über den Horror dessen, worüber sie protestieren zu informieren und die Lügen über „humanitäre Kriege“ zu entlarven, die zweifellos vom NATO Gipfel ausgehen werden.
Wir rufen euch dazu auf, bei der Organisation zu helfen:
- mit PsychologInnen für die traumatiesierten Veteranen
- mit ÜbersetzerInnen, damit unsere Aussagen weltweit verstanden werden
- mit AnwältInnen für rechtliche Aufklärung über die Konsequenzen unserer Aussagen
- mit Medien, um sicherzustellen, dass unsere Aussagen festgehalten und verbreitet werden, zumindest bis zum NATO Gipfel
- mit finanzieller Unterstützung, damit das „Hearing“ erfolgreich sein kann.
Wir brauchen Ihre Spenden!
An: „KDV im Krieg“
Verwendungszweck:IVAW-Europe / Winter Soldier
Konto Nummer: 80 22 409 700
Bankleitzahl: 430 609 67
Bank: GLS Bank
Danke für Eure Zeit und Bemühen
Chris Capps-Schubert
Operation „Iraqi Freedom“ Veteran 2005 – 2006
US Army Deserter
Europäische Koordinator IVAW
(Irak Veteranen gegen den Krieg)
ivaw.org
02.02.2009 von alogne
Versprecher: Ankündigung zu Iran
Bernd ist übrigens wieder zuhause - falls jemand fragt
