Beatclub 1968 - M.O.I.
Die Mothers of Invention
picHier im Deutschen Fernsehen! – Eines der ersten Studio-Konzerte in Europa 1968! Beatclub war ‘65 bis ‘72 quasi der Vorläufer von M-TV im regionalen Fernsehen. Der erste Teil ist quasi ein Soundcheck, danach gehts richtig los:
Endlich hat es jemand geschafft dieses Schätzchen der deutsch-amerikanischen Unterhaltungskultur einzustellen! – (irgendwo habe ich auch noch ein Videoband der ganzen Sendung, aber leider keine Digitalisierungsmöglichkeit) – Eine frühe gute Aufnahme von den originalen Mothers, welche schon in New York für Furore gesorgt hatten. Sie stellen heute noch immer eine der meist inspirierenden und innovativsten Rockgruppen dar. – So wie die meisten Konzerte Zappas ist diese Aufnahme mit den Improvisationen und Variationen einzigartig! – Und das im deutschen Fernsehen ‘68! – Zappa hat mit seinen Video-Experimenten mit sicherheit auch diese Film-Aufnahmen mit den Überlagerungen und Farbverschiebungen beeinflußt. – Komisch dagegen, daß diese Session auf der Playlist nicht auftaucht??? Übrigens wurde obiges Lied (Uncle Meat Variations) neulich von der Iranischen Symphonie in Osnabrück aufgeführt!
Ich mag die Mothers, und obige Musik ist schön und gut und nachdenklich. – Zappa hat immer gerne in Europa gespielt (insb. Finnland, Holland, Deutschland und Österreich). – Jim Black, der Drummer, lebt heute übrigens in der Nähe von Stuttgart.
Das spielen mit Essbarem auf der Bühne gehört zum damaligen Konzept: Bei den New Yorker Konzerten stand die Band zeitweise im Sumpf von zerschossenem Gemüse. (Call any Vegetable)
Wie sagte Zappa so schön (sinngemäß): “Kein Accord ist hässlich genug, um das zu beschreiben, was die Regierung in unserem Namen in Vietnam veranstaltet”
Sleeping in a Jar – (Uncle Meat):
Let’s Make the Water Turn Black – könnte euer Lieblingssong werden:
Der letzte Song wurde auf “We are only in it for the Money” veröffentlicht – hach, einfach nur eine schöne Melodie.
Hey, das alles lief im Regionalprogramm im Deutschen Fernsehen!
16.11.2006 von alogne
Biermann nicht mehr deutsch-demokratisch
